Sonntag, 25. April 2010

Guatemala II - Belize


Wir fahren nördlich Richtung Yukatan Halbinsel
Im südlichen Teil findet man viel Kalk-Hügel und Höhlen.

Ecotourismus: Schlaftrakt mit Hängematten für die Siesta.
Das Klima ist feucht und heiss


Hier wachsen Kakteen auch auf Bäumen

Eine wildlebende Truthan Art ist hier heimisch

Auch das Weibchen darf sich zeigen.

Die Webervögel hängen ihre Nester an den Baumaesten auf

Nasenbären auf Nahrungssuche: Schwanz steht immer senkrecht 

Mitten im Urwald trefen wir auf die Maya Pyramiden von Tikal.
Die 12 Pyramiden sind die höchsten  und steilsten  in Ykatan
Oben ist der Eingang zum Tempel, ueberdacht von einem riesigen Steindach
In Tikal haben eins bis 100'000 Leute gewohnt. Sichtbar sind nur die zentralen Tempelanlagen und Häuser der Nobelklasse, der Rest ist von Bäumen überwuchert

Wohnanlagen: Man beachte die Spitzgewölbe der engen  Räume. Mayas kannten Rundbogen noch nicht.

Palastanlage mit den Wohnräumen des Herrschers.
Details über Jahr, Namen und Geschichte der Herrscherdynastien finden sich auf Stelen

Arena mit  Tempelanlagen im Hintergrund
Zur Mayazeit hatten  alle Plätze und Strassen ein definiertes Gefälle und waren  mit weissem Mörtel überzogen um das spärliche Regenwasser zu sammeln. Bäume wurden alle entfernt.


Recht mühsam für die Priester nach oben zu gelangen:  Die steilen Treppenstufen sind 30-40 cm hoch


Tempel wurden mehrmals vergrössert. Hier ist die Hülle des alten Tempels deutlich sichtbar


Die Pyramiden ragen  wie Monolithen aus dem dichten Urwald
Oben auf der Pyramide ein einsamer Kletterer




Wir fahren Richtung Karibikküste nach Belize. Im Süden gibt es weite Enenen mit fruchtbarem Farmland. 
Belize ist ein Spezialfall in Zentralamerika. Es ist das kleinste Land, man kann es leicht in einem Tag durchqueren. In der ehemals  britischen Kolonie wird oft Englisch gesprochen und man trifft viele Schwarze die von den Karibikinsel hierher emigriert sind.

Herde von Stierten für die Fleischproduktion


Getreidesilos: Maisanbau dominiert



Ab und zu trifft man auf Mennoniten, die hier leben wie vor hundert Jahren

Nebenstrassen sind oft mit Tücken verbunden: Diese kleine Fähre mit steiler Zufahrt ist mit unserem grossen Ueberhang hinten fast nicht zu schaffen.


Geier im Zoo von Belize: wunderschöne Anlage mitten im Urwald. Der Besucher sieht die Tiere in nätürlichem Habitat

Ozelot, eine prächtige Kleinkatze.


Grosse Rauchfahnen weisen auf Zuckerrohrernt hin: Blätter werden verbrannt...

die Stengel mit unzähligen Lastwagen abtransportiert.



Eine einzige Nord-Süd Verbindungsstrasse  durchquert das Land . Der Norden ist ausser um die  Hauptstadt nur noch spärlich besiedelt.


Typisches Haus auf Stelzen, um Hochwasser in dieser Ebene auf Meereshöhe besser zu überstehen

Kleine Wohnhäuschen wie man sie in der Karibik findet: alles lebt  und passiert in einem Raum.



Ab und zu findet man wie in allen Ländern hier  Motels oder Autohotels.
Angeboten wird oft nur eine Nische resp Garage mit Vorhang
Die Nischen werden stundenweise vermietet...
(ist verständlich, wenn drei Generationwen in einem Raum leben)



Karibikküste: typisch das türkisgrüne Wasser

Freitag, 23. April 2010

Guatemala I




Hügelige Landschaft





Die moderne Hauptstadt Guatemala durchqueren wir.
Alles sehr amerikanisiert: überall Reklamen für Fastfood und Autos.

Uebernachtet wird in einem schönen Ecopark in der Nähe von Antigua
Jedes Auto hat seine eigene Feuerstelle und Sitzbank.
Nach heissen Nächten endlich wieder abends etwas kühler hier oben auf 1700m  


Die alte Hauptstadt Antigua hat viel koloniales Flair: Hier der Hauptplatz
Frauen in traditioneller Alltagskleidung
Hinter der Stadt erhebt sich ein riesiger Vulkan



Alte Kirche mit schöner Fassade..



aber Innen nur noch Trümmer : Folgen eines der häufigen Erdbeben


Schöne Innenhöfe laden zum Bleiben ein





Früh übt sich... das Mädchen verkauft Süssigkeiten



Am Markt gibts wunderschöne Textilien


Am Schluss verkauft uns die Marktfrau Ihre eigene Bluse, da sie nichts mehr in dieser Qualität hat


Minisupermarkt: alles hinter Gitter.
Nicht von der Schweiz gesponsert: Die Gemeindeapotheke.


Farbenfroher Früchte und Gemüsemarkt: ist immer wieder eine Augenweide


Es geht weiter ins guatemaltekische Hochland (1500-2500 m). Hier wohnen vor allem Indigenas (Mayas) , mit charakteristischen Gesichtszügen

Hier wird vor allem Gemüse produziert



Aecker werden manuell mit Hacke oder mit Pflug und Ochsen bearbeitet.



Abbau von weissem Sand : allles manuell...

Brü cke:In diesen abgelegenen Gebieten muss man ab und zu auch Provisorien in Kauf nehmen


Wir erreichen der Atitlan See: fast wie im Tessin...


unser Standplatz: ehemalige Hotel

Panachel am Atitlansee : hinten sieht man 4 Vulkane, die ab und zu eine Rauchwolke ausstossen


Geschäftstüchtige Marktfrauen: fotografieren nur gegen Bezahlung erlaubt


Bluse, reich bestickt: Jedes Dorf hat seine eigenen typischen Muster

Marktfrau, mit Zwischenlager auf dem Kopf


Marktszene: frabenfrohe wunderschön gearbeitete Blusen und Röcke werden hier noch täglich getragen

Blumenmarkt auf der Kirchentreppe




Ausflug über den See mit Judith la Esperanza nach Santiago

Maximon: Heiliger mit Kravatten bekleidet und oft mit Zigarette im Mund
Der Maximon wechselt jedes Jahr seine Bleibe und man muss erst seinen jeweiligen Standort in Santiago ausfindig machen.

Links der Shamane , rechts der Patient, der in tranceähnlichem Zustand verharrt und die Behandlung über sich ergehen lässt
Prozessionsfiguren, wie der Maximon gekleidet

Gewaschen wird unten im Fluss


Kathedrale in Santiago: etwas ungewohnt das Wellblechdach mit Luken



Rückfahrt nach Guatemala am frühen Morgen.
Busse sind alle überfüllt. Der letzte Passagier springt hinten auf die Leiter.
Der Buss fährtab , der Junge klettert aufs Dach, torkelt auf diesem nach vorne und lasst sich bei der Beifahrer Tür hinunter und schlüpft ins Wageninnere: ein richtiger Stunt
Es geht durch trockenes und karges Land Richtung Karibikküste, 
die  über 300 km von Guatemala Stadt entfernt ist. Entlang der Strasse gibt es nur wenige kleine Dörfer.

Rio Dulce: Karibik pur
Weltreisende mit schönen Jachten machen hier auch Halt.

Hotelanlage lädt zum Bleiben ein
Die Realität der lokalen Bevölkerung sieht weniger romantisch aus