Wir fahren weiter nördlich, wechseln aber auf die argentinische Seite der Anden..
Beim Lago Lonconao wird die Landschaft wieder offener, mit saftiggrünen Weiden und Obstbäumen.
Stellenweise finden sich noch Ueberreste von Vulkanasche.
Wir überqueren die Anden: Das Wetter und Landschaftsbild ändert sich radikal. Auf der östlichen Seite scheint seit Tagen wieder einmal die Sonne .
Trockenheit und starke Winde prägen das Bild: die Steppe mit den kleinen grünen Oasen hat uns wieder..
Nur 100 km weiter kommen wir wieder in grünere Gegenden: Im Gegensatz zum Laubmischwald in Chile hat es hier vermehrt Tannen, Lerchen und Föhren
..
Wir kommen nach Bariloche, dem Zentrum der argentinischen Schweiz am Lago Nahuel Huapi. Die Stadt ist bekannt als Paradies für outdoor Aktivitäten: Reiten, Kanufahren, River rafting, Golfen, Bergsteigen, Wandern....Viele Ferienhäuser und Villen reihen sich entlang den Seeufern: fast wie am Zürichsee...
Die Stadt ist aber auch bekannt für feine Schokolade und Bernhardiner Hunde: typisch schweizerisch..
Besuch der Colonia Suiza, einer Gründung von Walliser Emigranten, die wahrscheinlich von der Aehnlichkeit mit der Heimat angezogen wurden.Man hat mir erzählt, dass auch mein Walliser Grossvater täglich von Argentinien geträumt habe...
Etwas vom Chalet Stil ist noch übrig geblieben..
Die neueren Gebäude werden jedoch im Patagonienstil gebaut: Lodges aus soliden Holzstämmen
In den Kneipen gibts Fondue Neuchateloix mit getosteten Brotwürfeln und Frankfurterli als Zutaten.
Im Nahe gelegenen Golfhotel gibts für die fünf Schweizer einen superben Lunch.
Verdauungsspaziergang durch den Wald: Reste alter Baumriesen zwischen Bambusgestrüpp





