Freitag, 19. Februar 2010

Dschungel Peru



Wir fliegen von Lima nach Puerto Maldonado in den peruanischen Regenwald im Südosten des Landes.
Kurzer Zwischenstop in den Anden in Cusco, leider sehen wir aber nichts vom nahe gelegenen Machu Pichu. Die vielen Flussläufe in diesem ebenen Waldgebiet sammeln sich alle im Amazonas

Puerto Maldonado, ein kleines aber rasch sich entwickelndes Städtchen mitten im Dschungel.
Viele Peruaner kommen aus den Bergregionen hierher, in der Hoffnung, dass das Leben im Dschungel viel einfacher ist und der Staat zudem gratis Land verteilt

Einstündige Fahrt an den Fluss  über typische Erdstrassen

Will die Strasse überqueren: Faultier am Kriechen.
Die Tiere sind nicht eben flink, aber dafür sehr gute Kletterer.

Fahrt zur Lodge mit dem grossen motorisierten "Einbaum"


Mittagessen aus dem Pflanzenblatt, das auch als Verpackung diente


Floss eines Goldsuchers, der hier sein Glueck versucht.


Sanfte Strömung, braunes erdiges Wasser und faszienierende Baumkulisse


Hier absolut notwendig: Gummistiefel für die morastigen Waldpfade

Sicht vom Canopyturm (40m) auf das Blätterdach des Waldes


Brüllaffen machen ein riesen Geschrei in den Baumwipfeln


Unten wunderbare Schmetterlinge auf den wenigen Blumen

Vielfalt der Natur: prächtiger Vogel

Viele Teiche werden durch Hochwasser und Regen gespiesen.
Hier gibt es noch einzelne Riesenotter (2m lang), die sich aber heute nicht zeigen.

Dafür sind wir beim Fischen erfolgreicher: Piranha mit unglaublich scharfen Zähnen

Abendstimmung am Fluss

Tarantel: vom Guide mit Blattstiel aus dem Loch gelockt
.
Ara Papagei: Die scheuen Vögel verraten sich in den Baumkronen durch ihr lautes Gekreische


Die Salzlecke der Papageien: Lehmschichten am Flussufer 



Relaxen in der Lodge nach ausgiebiger Wanderung

Der Hotelzimmertrakt mit Schilfdach. Keine Aussenwände, dafür sieht man vom Bett (mit Moskitonetz) direkt in den Urwald



Wanderpalme: durch das Spriessen neuer Luft-Wurzeln kann sich der Baum verschieben



Riesen Kabok Baum (40 m) : wird als Mutter des Urwalds verehrt 
Gewisse Urwaldriesen werden bis 2000 Jahre alt.
Deren Holz ist leider sehr begehrt von den Baumfällern


Termitenbau am Baumstamm

Haus eines Farmers: alles offen hinten rechts das Bett
Mobiliar ist sehr einfach gehalten
Für Kinder gibt es keine Schulpflicht, gelernt wird von der Natur.

Küchenzelt  auf der Seite des Hauses
Gekocht wird mit Holz, Elektrisch und Kühlschrank sind Fremdworte

Angepflanzt wird Maniok, Yuka, Mango, Papaya , Curuma, Bananen, Ananas, Manadarinen, Limonen usw.
Im Vordergrund steht Eigenversorgung


Kurz vor der Heimreise erleben wir was Regenwald heisst.
Die Dächer der Lodge sind jedoch erstaunlich dicht


Der Bus der uns nach Maldonado zurückbringt ist auf dem durch den Regen aufgeweichten Weg in den seitlichen Graben gerutscht. Hier hilft nur Aussteigen und stossen