Montag, 1. Februar 2010

Von der Chilenischen Küste nach Bolivien/La Paz



Von San Pedro de Atacama gehts durch endlose Wüsten an die Pazifikküste von Chile

In dem Gebiet von Chuquicamata sind die grössten Kupferminen der Welt: eine wichtige Devisenquelle für Chile. Das grosse Loch ist weiträumig abgesperrt und war leider nicht zu besichtigen.


Der Hafen von Tocopilla,: kein Juwel, aber ein wichtiger Umschlagsplatz für Kupfer und Salpeter


Vom Staat subventionierte Arbeiterdiedlung: wirkt etwas monoton
Etwa gleich  sehen die Fereinhaussiedlungen am Strand aus.

Die Pazifikküste: oft steinig und mit hohem Wellengang. 


Im Hintergrund die Steilküste: eine riesige Sanddüne ohne jegliche Vegetation.
Trotz Meer fallen hier keine Niederschläge
Die Felsen im Meer sind mit weissem Guano überzogen.

Auf den Felsen tummeln sich oft Seelöwen, deren Brüllen bis an den Strand hörbar ist.

Pellikane und Kormorane: die Verursacher des weissen Ueberzug .

Dorothea findet sogar ein Schildkrötenpanzer im Sand.

Unser Wohnmobil ist wirklich nicht sehr gross...


Die Provinzhauptstadt Iquique mitten in der Wüste. Die Stadt mit einem schmucken alten Zentrum aus der Kolonialzeit  ist durch die nahen Salpeterminen  reich geworden.

Hightech am Strassenrand: Strassenlampen mit Solarkollektoren, die aber alle von der Sonne wegzeigen.


Uebertnachtung am Strand im Zentrum: es herrscht Sommerstimmung, überall wird gebadet und gegrillt.
Man beachte die grosse Sanddüne hinter der Stadt, die diese bedroht.

Grillade am Strand, nach südamerikanischer Art auf Holzkohlenfeuer.

Doro bereitete feine Muscheln als Vorspeise zu.

Am anderen Morgen treffen wir nach drei Monaten Walter wieder, unseren Schweizer  Schiffskollegen von der Grande Brasile.. Er startete oberhalb Iquique zu einem Gleitschirmflug



Fahrt in die Anden in Richtung Bolivien


Putre: unser Zwischenziel ist erreicht: Ein Bauerndorf auf 3500 m mit majestätischen Vulkanen im Hintergrund

Wir erreichen die Passhöhe (4800m). Es ist  6°C unter Null.
Frühstück im Wohnmobil


Fruchtbare Hochebene mit Alpakas auf 4000 m

Die Tiere sind sehr zutraulich und kommen bis ans Auto heran

Hier oben findet man auch die Murmeltiere der Anden: die Viscachas, eine Art Hase mit langem Schwanz.

Kleine verlassene Dörfer oft mit schmucken Kirchen sind auf der Hochebene zu finden

Imposante Vulkane, mit schneebedeckten Gipfeln, die alle über 6500 m hoch sind

Wir fahren vom Hochplateau (4100m) ueber steile Serpentinen in den Talkessel von La Paz hinab.
Eine faszinierende Millionen Stadt, die eine wenig anders tickt: Hier wohnen die Reichen zu unterst im Tal (3000m) in parkähnlicher  Umgebung und die Armen zu oberst (4100m) in an die  rutschigen Hänge geklebten Siedlungen. Oben auf dem Plateau liegt El Alto, ebenfalls eine Millionenstadt.



Hauptplatz von La Paz mit Regierungsgebäude


Musikmuseum in La Paz:  Alphörner sind nicht nur eine Erfindung der Schweizer
(siehe Decke)
Typische Kappen gegen das kalte Klima
Jeder Volks-Stamm hat sein eigenes Muster



Farbenfroher Markt,die Frauen sind alle sehr traditionell gekleidet


Stromversorgung: Ein Alptraum für Schweizer Elektriker


Wir machen einen Busausflug über die "Todes Strasse"von La Paz  hinunter in den Dschungel nach Coroico, Dabei wird ein Höhenunterschied von über 3000 m überwunden.
Die alte Schotterpiste wird heute nur noch von Touristen benutzt.




Kurventreiches, enges Strässchen mit senkrechten Wänden



Coca Pflanze: Anbau ist legal und hier weit verbreitet.
Blätter werden überall angeboten

Die  "neue" Strasse nach La Paz,  hinauf  zu den Andengipfeln auf 4700m.


Von La Paz wollten wir eigentlich nach Cusco Peru weiterreisen um einen Ausflug nach Machu Pichu zu machen. Dies ist jedoch infolge heftiger Niederschläge mit Ueberschwemmungen leider  nicht möglich.

Freitag, 29. Januar 2010

San Pedro de Atacama - Salar de Uyuni

Uyuni/Bolivien  ist Ausgangspunkt für die Geisire-, Salzlagunen- und Wüsten-Touren
Ein Städtchen mitten in der Wüste mit speziellem Charme


Geisire mit vielfältigen Farben sind hier typisch . Riesige alte Vulkane sind  am Horizont sichtbar


Dampf und Wasser entweicht mit Zischen aus dem Erdloch


Lamas weiden auf den wenigen Grünflächen


Typische Siedlung auf 4000 m


Dorothea möchte diese Baby-Lama am liebsten gleich mitnehmen


Zollposten auf 4000 m Höhe

Aber auch hier hängt über dem einzigen Bütotisch das Bild des Präsidenten Evo Morales.
Volksnahes Auftretern ohne Kravatte.


Unser Jeep für die Tour in den Salar de Uyuni: Toyota, 25 jährig
Jeden Tag wird etwas notdürftig repariert oder Reifen gewechselt



Traumhafte Laguna blanca

Der karge Bewuchs genügt Vikunias fürs Ueberleben





Surrealistische Bilder vom Salar de Uyuni
Der Salzsee birgt  neben dem Kochsalz ein immens wertvoller Vorrat an Metallen (Lithium)




Sicht auf Atacama Wüste und das Valle de Luna, das seinen Namen von den mondähnlichen Strukturen gekriegt hat

Weiter Bilder vom Salar de Uyuni im Blog von Dotothea

http://www.dorogoestosouthamerica.blogspot.com/

Norden Argentiniens II

Von Catamarca gehts durch fruchtbare Ebenen Richtung Norden: hier Tabakpflanzungen.


Seltene Pflanzen-Gemeinschaft: Palmen mit Soja Feldern

Wir fahren durch üppigen kalten feuchten Urwald in die Höhe.
Die Aeste der Bäume sind voller Bromelien, diese wachsen selbst an Telefondrähten

Wir  erreichen auf 2500 m  den Ferienort Tafi del Valle: hier gedeihen immer noch Reben



Wir steigen auf über 3000 m und fahren durch wilde  Rapswiesen

Nach der Passhöhe ein abrupter Wechsel: neben vielen Steinen und Kakteen gedeihenein paar wenige Blumen 


Ruinen einer Quilmes Siedlung : Vorfahren der Inka
Künstliche Bewässerung ermöglichte bescheidenen Ackerbau

Dorothea als Chauffeuse


Wir gelangen in das bekannte Rebgebiet von Calafate

Wunderschöne Weingüter zeugen vom Reichtum den man mit dem Rebensaft erarbeitete

Salta la Linda :
Die "Hübsche" war ein alter wichtiger Verkehrsknotenpunkt  für Silbertransporte aus Bolivien.

Schöne Kirchen und Häuser aus der Kolonialzeit prägen das Zentrum


Es herrscht Sommerstimmung auf dem Campingplatz. Alles sucht Abkühlung im grossen Schwimmbad.

Und wieder gehts durch faszinierende Wälder Richtung Anden
Alte Eisenbahnstation in Volcan: Das grosse Vordach wird heute von einem Schuhmacher genutzt.
Eisenbahnen wurden vor allem zur Erschliessung von Minen gebaut
Der bolivianische Einfluss ist hier auf dem Markt unverkennbar


Ueberall gibts viele junge Rucksacktouristen

Sicht auf die Anden: wir werden sie morgens ueberqueren.


Kakteen gibts nicht nur in Mexico..

Blick frühmorgens aus 4800 m Höhe auf die Salzlagunen in der andinen Hochebene.
Der Höhentest für den Sprinter ist bestanden.

Riesiger trockener Salzsee mit typischer Oberflächenstruktur

Alles wird aus Salzblöcken gebaut: Häuser, Denkmäler und kleine Kapellen


Lehmkirche mit Friedhof auf 4000 m

Dachkonstruktion aus Kakteenholz



Eroberer der Wüste


Die Farben der Wüste
Rostbraune Vikunias und rot-weisse  Flamingos ergänzen das Farbenspektrum


Blick auf die Atacama Wüste, eines der trocknesten Gebiete der Welt.
Staub und Wind prägen das Bild.